Siegerländer Wochenanzeiger 01.01.2012

Siegener Zeitung 18.06.2011

Siegener Zeitung 22.05.2010
Titel verteidigt: Afrika gewinnt den Fußball-Nationencup
Titelverteidigung geglückt: Zum dritten Mal in Folge gewann gestern das Team Afrika den Fußball-Nationencup der Siegener Realschule Am Oberen Schloss. Sieben Mannschaften hatten seit September 2009 in einer Tabelle das beste Team ausgespielt; doch die Entscheidung sollte erst gestern fallen, als Afrika, das mit 31 Punkten auf dem 1. Platz rangierte, am letzten Spieltag auf das zweitplatzierte Team Adria (30 Punkte) traf und dieses mit 3:0 aus der Halle fegte. Mit Younes Daoudi (2. v. l.), dem A-Jugendlichen von Kaan-Marienborn, der in zwölf Turnierspielen ganze 63 Treffer markierte, stellte Afrika zugleich den erfolgreichsten Torschützen. Doch damit nicht genug: Daoudi wurde im Anschluss an das Turnier als bester Spieler desselben ausgezeichnet und erhielt einen Pokal. Im Vorfeld hatten die Cheerleader der Grundschule Fischbacherberg, der Rapper Mohamed El-Chatourni mit seinen beiden Mitstreitern und die Tanz-AG der Schule für ein tolles Vorprogramm des Endspiels gesorgt, das im Rahmen von „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ durchgeführt worden war. wette
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Siegener Zeitung 11. Mai 2010
Viele Nationen – eine Schule
Siegen Realschule Am Oberen Schloss erhält Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“
ckl - Rassismus hat an Siegens Schulen keine Chance. Das ist kürzlich in der Aula des Gymnasiums Am Löhrtor einmal mehr sehr deutlich geworden. Denn auf derselben Bühne, auf der das Löhrtor-Gymnasium Ende des vergangenen Jahres die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ überreicht bekommen hatte, bekam jetzt auch die Realschule Am Oberen Schloss (ROS) diesen ehrenvollen Titel aus den Händen der Landeskoordinatorin des Projektes, Renate Bonow, überreicht. Die ROS ist damit bereits die vierte Schule im Kreisgebiet, die sich mit diesem Zertifikat schmücken darf. „Wir nutzen diese Auszeichnung als Selbstverpflichtung, aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen“, betonte ROS-Direktor Wieland Briel unter jubelndem Beifall. Um den Anspruch des Titels gerecht zu werden, zählt es ab sofort zu den Verpflichtungen der Schule, die Grundsätze der Auszeichnung in verschiedenen Projekten umzusetzen. „Wir haben schon einigen Ideen gesammelt“, verriet der ROS-Koordinator des Projektes und Lehrer, Berthold Betz, nachdem er zu Beginn der Veranstaltung bereits voller Stolz verkündet hatte: „Wir sind eine Multi-Kulti-Schule.“ In einem feierlichen Rahmenprogramm ließ die ROS vor rund 400 Zuschauern, darunter neben zahlreichen Schülern auch einige Eltern sowie die Schülervertretung und der Direktor des Gymnasiums Am Löhrtor, keinen Zweifel daran aufkommen, wie Ernst ihr diese neue Vorbildfunktion ist. Von der Dekoration über die ausgestellten Anti-Rassismus-Bilder und -Plakate der Kunstschüler bis hin zu Text- und Liedbeiträgen – alles sprach dieselbe Sprache: Einheit in der Vielfalt. Große Unterstützung erfuhr die ROS dabei nicht nur vom Gymnasium Am Löhrtor. Mit dem sportlichen Leiter der Sportfr. Siegen Lutz Lindemann, dem Sportfreunde-Spieler Julian Jakobs, dem Siegener Rapper Mohamad El Chartouni alias „B.E“ sowie dem Musik-Dramaturgen des Siegener Apollo-Theaters Jan Vering stehen der Realschule namhafte Paten zur Seite. Ohne sie wäre die Auszeichnung gar nicht erst möglich gewesen. Denn überzeugende Paten, die sich bereit erklären, die Schule in ihrem Vorhaben zu unterstützen, sind unter anderem Grundvoraussetzung für den Erwerb des Titels. Doch wenn es den Paten an einem nicht mangelte, dann an der nötigen Überzeugung für dieses Projekt. „Wir haben heute keine andere Chance, als miteinander zu leben. Wer das immer noch nicht versteht, der ist von gestern“, sagte Lutz Lindemann, der am Ende noch spontan 50 Freikarten für das letzte Punktspiel der Sportfreunde an die ROS spendete. Jan Vering, der mit zwei Liedern aktiv das gelungene Programm mitgestaltete, erklärte im Hinblick auf die Diskriminierung von Ausländern in Siegen: „Ich will mich einmischen, dass sich etwas verändert.“ Rapper „B.E“, dessen eigene Wurzeln im Libanon liegen, riss alle Anwesenden mit mehreren Liedern im wahrsten Sinne des Wortes von den Sitzen und sorgte für eine ausgelassene Stimmung.
Damit Rassismus jedoch auch in der Stadt Siegen zukünftig keine Chance mehr hat, schlug Landeskoordinatorin Renate Bonow der ROS vor, sich mit anderen Schulen zusammenzuschließen und die Aktion in den Rat der Stadt zu tragen. Dann heiße es bald schon: „Siegen ohne Rassismus, Siege mit Courage.“
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Siegener Zeitung 24.11.2009
Deutsch einmal anders
 Rezitator Gerd Berghofer beeindruckte Realschüler unterm Schloss
sz Siegen. Deutsch einmal anders wurde an der Realschule Am Oberen Schloss in Siegen unterrichtet: Der Rezitator Gerd Berghofer verstand es mit seiner gekonnten Rezitation, die Achtklässler zu begeistern: „Kein Laut ist zu hören, als der Vater mit Müh’ und Not’, seinen toten Sohn im Arm, den Hof erreicht hat“. Es konnte sich wohl jeder Zuhörer die Situation deutlich vorstellen. Am bösartigen Gespräch der hinterlistigen Hexen, die die „Brück’ am Tay“ einstürzen ließen, nimmt man förmlich teil. Berghofer trug die Balladen nicht nur einfach vor, er spielte sie. Stimme und Gestik platzierte er im richtigen Moment wirkungsvoll. Das kam an.
Der klug ausgewählte literarische Querschnitt von Goethe über Heine, Fontane bis hin zu Mörike vermittelte Wissen, das sich einprägt. Inhaltsreiche Einführungen der einzelnen Vorträge schufen eine immer neue Erwartungshaltung bei den Schülern. „Wie haben Sie es geschafft, das alles auswendig zu lernen?“, wollten die Schüler wissen – nicht ganz uneigennützig, stehen sie doch vor der Aufgabe, „Die Kraniche des Ibykus“ zu lernen. „Immer ein wenig Neues, und das Alte ständig wiederholen“, lautete die Antwort des Meisters.
Einen ebenfalls anspruchsvollen literarischen Bogen spannte Berghofer für die zehnten Klassen. Mit dem Thema „Verbrannte Dichter“ hatten sie sich im Unterricht vertraut gemacht. Es wurde immer ruhiger, fast bedrückend im Raum, als sie vom Schicksal der Schriftsteller erfuhren, deren Lebenswerk zerstört wurde. Jetzt konnte man auch begreifen, was Erich Kästner, Else Lasker-Schüler, Erich Mühsam und viele andere Schriftsteller in ihren Texten aussagen. Die Zehntklässler wurden nachdenklich, wegen der Tragweite der Bücherverbrennung, die bis zur Gegenwart reicht. „Gelungene Deutschstunde“, heißt es in der Pressemitteilung.
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Siegener Zeitung 23.11.2009
Später Schluss am Schloss
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| Die Vorfreude auf den Ganztagsbetrieb steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Rektor Wieland Briel und einige Schülerinnen. Fotos: ph |
Siegen Erste Realschule in Südwestfalen sattelt auf Ganztagsbetrieb um
Zum 1. August 2010 startet die Realschule Am Oberen Schloss mit ihrem Ganztagskonzept.
Die geografische Lage ist beinahe beneidenswert, der steile Weg hinauf zu ihr etwas weniger. Am Fuße des Oberen Schlosses, hoch über den Toren der Krönchenstadt, bereiten sich Realschüler auf den Ernst des Lebens vor. 365 Jungen und Mädchen besuchen die Unterrichtsstätte zurzeit. Die Spitze des 25-köpfigen Lehrerkollegiums bilden Rektor Wieland Briel und Konrektor Sascha Koch. Sie alle blicken gespannt und gebannt auf das kommende Schuljahr. Denn dann steht die Umwandlung zum Ganztagsbetrieb an. Laut Briel wird es die erste Realschul-Einrichtung im gebundenen Ganztag in Südwestfalen sein. Den Weg dorthin haben die entsprechenden Gremien bereits geebnet.
Nach intensiven Beratungen, u. a. innerhalb der Lehrerschaft, der Schulpflegschaft und der Schülervertretung votierten die Lehrer- und die Schulkonferenz für die Realisierung des Ganztags-Konzepts. Am 10. Dezember 2008 beschloss der Rat der Stadt Siegen die Umwandlung der Realschule Am Oberen Schloss in eine Ganztagsschule. Start: 1. August 2010. Nur wenige Tage später, am 18. Dezember 2008, gab die Bezirksregierung Arnsberg ebenfalls grünes Licht. Mit der Umstrukturierung einher geht eine Erweiterung des räumlichen Angebots. Hinzu kommen sollen ein Speiseraum, eine Ausgabeküche sowie ein Spiel- und ein Aufenthaltsraum. Ein Anbau sei dazu nicht erforderlich, so Wieland Briel: „Der Umbau kann in den bestehenden Gebäudeteilen vonstatten gehen.“
Nach einer ersten groben Kalkulation belaufen sich die Umbaukosten auf etwa 250 000 Euro plus weitere 100 000 Euro für das Inventar. Gefördert werden die Investitionen aus dem 1000-Schulen-Programmdes Landes Nordrhein-Westfalen. Erwartete Zuschusshöhe: 100 000 Euro. Angesichts der Tatsache, dass an der Realschule Am Oberen Schloss bereits ein umfangreiches Nachmittagsangebot existiert – etwa in Form von AG’s – dürfte Schülern und Lehrern die bevorstehende Umstellung nicht allzu viele Probleme bereiten. Vor diesem Hintergrund rechnen der Rektor und sein Stellvertreter denn auch mit einem „fließenden“ Übergang.
Bereits seit einer Weile ist das Kollegium dabei, die organisatorischen und pädagogischen Umsetzungen festzuzurren. So soll sich der Tagesablauf im künftigen Ganztagsbereich in folgende Bereiche gliedern:
Montags, mittwochs und donnerstags ein Schulangebot von 7.50 bis mindestens 14.50 Uhr (auf freiwilliger Basis auch länger); Kernunterricht bis 13 Uhr; Frühstücksangebot in der neuen Mensa; Mittagspause von 13 bis 14 Uhr; Lernen am Nachmittag mit Hausaufgaben-Betreuung bzw. Förderunterricht (verbindlich), anschließend breitgefächertes Angebot an sportlichen, musischen und kulturellen Nachmittagsveranstaltungen (freiwillig).
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Mosaikplastik ein Reizvoller Blickfang
(Siegener Zeitung 12.07.1960)
Vor der neuen Realschule aufgestellt – Arbeit von Willi Brüll

Siegen, 12. Juli 1960. Gleichsam mit einem heiteren Tupfen ist jetzt der Eingang zur neuen Realschle an der Burgstraße garniert. Eine Plastik aus italienischem Glasmosaik thront hier seit ein paar Tagen auf schwerem, steinernem Sockel – ein reizvoller Blickfang vor dem modernen Schulgebäude. Sie ist ein Werk des niederrheinischen Bildhauers Willi Brüll aus Osterrath, der zum ersten Male mit einer Arbeit im Siegerland vertreten ist. Die Skulptur – ein sitzende Frau mit einer Taube in den Händen – wurde auf dem Rand eines kleinen Brunnen aufgestellt. Dem Künstler ging es daraum, die Verbindung des Menschen zur Natur zu symbolisieren. Von der Figur strahlt Wärme aus, Heiterkeit, Lebensfreude. Sie ist in schwungvollen, kräftigen Rundungen gestaltet: Harmonie der Formen und Proportionen . Da gibt es nichts Eckiges, Kantiges – das Auge gleitet förmlich um die Plastik herum. Die Auflösung der Figur in bunte Mosaiksteinchen verleiht ihr einen zusätzlichen Reiz: zur kurvigen Körperlichkeit gesellt sich ein beschwingter Farbakzent. Nicht nur die Realschüler werden ihre Freude an der frischen, natürlichen Brunnenfigur haben, sondern auch Spaziergänger, die zum Oberen Schloss schlendern.
Der Bildhauer Willi Brüll, der das wirkungsvolle Werk geschaffen hat, ist am Niederrhein bereits durch eine größere Anzahl an Arbeiten bekannt geworden. Der junge Künstler – Jahrgang 1922 – ist gebürtig aus Viersen. Er hat die Staatliche Kunstakademie besucht und ist Schüler von Professor Enseling gewesen. Bereits nach sechs Semestern wurde Willi Brüll zum Meisterschüler ernannt und erhielt an der Akademie ein eigenes Atelier. Nach seiner Ausbildung hat er in Osterrath die vom Verfall bedrohte Turmwindmühle gekauft. Dort richtete er sich ein eigenwilliges Domizil ein. In letzter Zeit hat der Künstler u.a. ein Mosaik für das Chemische Untersuchungswerk in Kaldenkirchen, eine Schmiedeeisenarbeit mit Mosaik für das Kreisgesundheitsamt in Kempen und eine Bronze-Freiplastik für ein Sanatorium der Landesversicherungsanstalt in Honnef geschaffen.
Siegener Zeitung 12.07.1960
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Juniorwahl 2009
Jugendliche üben das Wählen

Juniorwahl läuft parallel zur Bundestagswahl / Realschule am Oberen Schloss ist dabei
„Die Juniorwahl ist ganz gut Wir erhalten erste Einblicke in das Wahlsystem“
„Geh wählen!” Smart klingt diese Aufforderung aus dem Mund junger Menschen durchs Foyer der Realschule am Oberen Schloss. Auf grellgrünem Hintergrund machen Jugendliche in einem Videoclip dafür Werbung, bei der anstehenden Bundestagswahl vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. An der Schule am Siegener Schlossberg hat diese Aufforderung noch eine andere Note bekommen. Die Klassen 7 bis 1o machen bei der sogenannten Juniorwahl mit, die parallel zum realen Urnengang stattfindet und für die auch der Bundeswahlleiter verantwortlich zeichnet.
Im Politik- und Sozialwissenschaftsunterricht wurden die Mädchen und Jungen mit dem Thema vertraut gemacht. „Gleich nach den Sommerferien ging es los”, so Lehrer Berthold Betz. Seine Schule hatte sich um eine erneute Teilnahme beworben und erhielt den Zuschlag. Insgesamt sind bundesweit 1064 Schulen mit 286 422 Jugendlichen am Projekt beteiligt. 244 davon stammen von der Realschule am Oberen Schloss. In den Politikstunden wurden Wahlrechtsfragen behandelt. Erst- und Zweitstimme – was ist das? Die Schüler wissen nun Bescheid. Die Inhalte der Sowi-Kurse gingen noch tiefer: „Wir haben die Parteien intensiv miteinander verglichen”, so Lehrer Betz. Den Kindern Staatsbürgerwissen zu vermitteln und ihnen Lust aufs Wählen zu machen, sind Ziele des Unterfangens. Und so waren die jungen Leute rund um Wahl, Werbung und Wählen aktiv. Sie kreierten ihre eigenen kunterbunten Plakate zur Juniorwahl. Nur: Für Parteien durfte nicht geworben werden, nur fürs Wählengehen. „So ein Mist, ich kann schon wieder nicht wählen gehen”, stand auf einem der Kunstwerke. Faktisch stimmt diese Aussage für den 27. September – die Realschüler sind schließlich noch nicht volljährig. Die Juniorwahl bildet jedoch die Ausnahme.
Um 8 Uhr ging es am Donnerstag los. Lautes Stimmengewirr machte sich vor -dem Wahllokal breit. Die Klasse 9a war erschienen, um von ihrem Juniorwahlrecht Gebrauch zu machen. Um Punkt 8 Uhr öffnete das Wahllokal an der Realschule am Oberen Schloss. Der Wahlvorstand überprüfte die Personalien und gab die Codes aus. Etliche Juniorwähler hatten ihren Ausweis vergessen. Sie hatten Glück: Sie waren persönlich bekannt. Als Wahlvorstand fungierten Lisa Koreik, Viola Göttert und Melissa Ankay. An den drei Damen lag es, die Wahlbenachrichtigungen zu prüfen, einen Blick auf Ausweis und Wählerliste zu werfen und dann die mit dem Bundesadler verzierten Wahlschlüssel-Karten zu vergeben. Etliche Jugendliche hatten ihre Unterlagen nicht parat. Ihnen half – wie oftmals bei richtigen Wahlen – das persönliche Bekanntsein. Lisa Koreik konnte eine Wahl einmal aus einer anderen Perspektive erleben. Bei der Kommunalwähl durfte die 16-Jährige in diesem Jahr erstmals ihr Kreuzchen setzen. Nun nahm sie ihren Wahlzettel nicht entgegen, sondern teilte die Tan-Codes aus. Die Schülerin: „Die Juniorwahl ist ganz gut. Wir erhalten erste Einblicke in das Wahlsystem. Ich selbst finde Wählen wichtig.” Im Raum sah es aus wie in einem echten Wahllokal. Drei Wahlplätze mit Sichtschutz standen zur Verfügung. Hinter den Pappschirmen ging es jedoch anders zu als bislang üblich. Denn: Die jungen Leute durften per Computer wählen. Nach der Eingabe des persönlichen Codes erschien die für den hiesigen Wahlkreis gültige Wahlliste. Per Mausklick wurden die Kreuzchen gesetzt. Berthold Betz: „Ich denke mir, dass die Juniorwahl eventuell der Test für eine künftige Online-Wahl ist.” Auch über das Wahlverhalten junger Wähler gibt sie Aufschluss. 29 Schülerinnen und Schüler zählt die Klassse 9a. Zwei waren am Donnerstagmorgen nicht in der Schule; 22 gaben ihre Stimme ab, fünf blieben der Urne fern. „Das ist eine freiwillige Sache. Niemand muss wählen.”, so der Lehrer. Allerdings seien alle Schüler verpflichtet, sich Wahllokal und Prozedere anzuschauen. Zwei Vormittage dauert es an der Realschule am Oberen Schloss, bis alle Wahlberechtigten on-line gewählt haben. Die Ergebnisse gibt es am Sonntag ab 18 Uhr im Netz. Sie werden bundesweit veröffentlicht; jede Schule erhält aber auch ihr eigenes Wahlergebnis. Betz: „Aus der Tabelle machen wir im Informatikkurs eine Grafik.” Auch nachbereitet werden soll die Juniorwahl. Der Lehrer: „Wir bleiben beim Thema noch am Ball.” Sich anschließende Themen sind rechtsextreme Parteien sowie Nichtwähler. Und zwischen Wahlbeteiligung und dem Abschneiden von Randparteien gibt es ja bekanntlich eine Beziehung. Eine relativ geringe Wahlbeteiligung bei der jüngsten Kommunalwahl in Siegen und der Einzug einer rechtsextremen Partei in den Stadtrat bieten dafür ein konkretes Beispiel.
Siegener Zeitung 26.09.2009 |
Achterbahnfahrt des Wetters

Westfälische Rundschau 03.09.2009 |
RoS Zehntklässler verabschiedet

Siegener Zeitung 08.08.2009 |
RoS-Projekt “Balance halten”
Balance halten – Motto der Suchtprävention
sz Siegen. „Balancen halten” hieß das Projekt der Klassen 8 der Realschule am Oberen Schloss, das wie jedes Jahr zum Ende des Schuljahres stattfand. Die Jungen und Mädchen konnten zwischen „Klettern, Triathlon, Gesundheit, Theater und Bildhauerei wählen, hieß es in einer Mitteilung der Schule.
Im Rahmen dieses Projektes zur Suchtpräventionsarbeit wurden laut Pressemitteilung Möglichkeiten aufgezeigt, Probleme durch sinnvolle und an-sprechende Freizeitgestaltung zu lösen, anstatt zu. Suchtmitteln zu greifen. Im Projekt Bildhauerei unter der Leitung von Andrea Freiberg zum Thema „Wir bauen schräge Gestalten, die trotzdem im Gleichgewicht bleiben,” entstanden allerlei Figuren, die auf der Rasenfläche hinter dem unteren Schulgebäude ausgestellt wurden.
Die sportlichen Aktivitäten des Kletterns und Ausdauer- und Soft-Triath-lons brachten die Schüler an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Bei dem Projekt „Gesundheit”, nur für Mädchen, machten die Teilnehmerinnen Erfahrungen zum eigenen Körpergefühl und Möglichkeiten zur Entspannung. Die Jugendtheatergruppe der Bluebox zeigte unter der Leitung von Weigand & Genähr in einer Aufführung ihr Theater-Stück „Wilder Panther, Keks!”. Allen Zuschauern wurde schnell klar, dass es um Sucht und Abhängigkeit und um das Versagen des sozialen Umfeldes geht, jedoch genauso um Freundschaft, Liebe, Familie, Schule, Individualität und um das Erwachsenwerden.
Siegener Zeitung 09.07.2009 |
Fußball-Schulmannschaft gewinnt erneut Wanderpokal der HS Achenbach

Siegerlandkurier 14.06.2009 |
Afrika Sieger im Nationen-Cup

Westfälische Rundschau 14.05.2009 |
Ausflug an die Uni

Siegerländer Wochenanzeiger 19.04.2009 |
Warm essen am Kiosk

Westfälische Rundschau 04.04.2009 |
Trauer um Svenja Fichtner
  
Siegerlandkurier 16.03.2009, Westfälische Rundschau 14.03.2009,
Siegener Zeitung 16.03.2009 |
Rückblick auf einen kalten Winter

Westfälische Rundschau 07.03.2009 |
Achim Henn erhält Rückendeckung

Siegener Zeitung 22.01.2009 |
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