Wir über uns

 

 

 

Entstehung: ROS (Realschule Siegen 1960) + ARS (gegr. 1972), zusammengelegt 1992, historisches Gelände: Burgfreiheit, Geburtshaus Peter Paul Rubens, 15 Klassen, 368 Schüler, engagiertes Kollegium mit 23 Kolleginnen/Kollegen, 2 Gebäude, (doppelte Zahl von gut ausgestatteten Fachräumen)

Chronik:Die „Realschule Am Oberen Schloss der Stadt Siegen – mit Aufbauzweig“ (ROS), so der vollständige, etwas umständliche Name unserer Schule, ist entstanden aus der Zusammenlegung der Aufbaurealschule und der Realschule Am Oberen Schloss im Jahre 1992.

Die Schülerschaften, die Kollegien und die Schulleitungen beider Schulen sind mittlerweile zu einer Einheit geworden, die die Geschichte der ehemals selbstständigen Schulformationen in den Hintergrund treten ließ.

Dennoch in aller Kürze: Die ROS ist die Nachfolgerin der ersten „Realschule Rubenshaus Siegen“, die im Jahre 1960 ihr neues Gebäude am Standort Burgstraße 14, eben am Oberen Schloss bezog. Sie teilt sich mit der Realschule Am Häusling (RAH) den Schuleinzugsbereich Siegen-Stadtmitte und war – wie diese – zunächst 2-zügig ausgelegt (also 6 Jahrgänge x 2 Klassen à 28 Schüler = 336 Schüler). Das Gebäude in der ehemaligen Burgfreiheit „An der Hees“ war für diese Schülerzahl mit Klassen- und Fachräumen neu eingerichtet worden.

1985 wurde das 25-jährige Bestehen der ROS mit großem Aufwand gefeiert. Nach zwischenzeitlichem Rückgang der Schülerzahlen – damals ein Argument für die Zusammenlegung – ist der allgemeine Anstieg der Schülerzahlen an den Realschulen auch an der ROS zu beobachten: Mittlerweile sind wir drei- bis vierzügig und würden aus allen Nähten platzen, wenn wir nicht durch die Zusammenlegung ein ganzes Schulgebäude mit Klassen- und Fachräumen (Burgstraße 10, ehemalige Bergbau-Schule) gewonnen hätten. Die Aufbaurealschule (ARS) wurde 1972 aus der Realschule Am Häusling ausgegliedert und bezog 1974 ihr neues Schulgebäude auf dem Giersberg (neben der Giersberg-Grundschule, heute Unterstufen-Gebäude der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule). Sie sollte allen Hauptschülern der 6. Klasse, die das Zeug dazu haben, die Möglichkeit eines Realschul-Abschlusses bieten.
Zwischenzeitlich fast 6-zügig(!), beobachtete die ARS einen Rückgang der Schülerzahlen, nachdem die beiden Gesamtschulen gegründet waren. 1989 räumte die ARS mit einem bunten Kehrausfest ihr Gebäude am Giersberg für die Gesamtschule und bezog ihr neues Domizil in der umgebauten Bergschule, Burgstraße 10, in unmittelbarer Nachbarschaft zur ROS. Als die Schülerzahlen der ARS weiter zurückgingen, legte die Stadt Siegen die beiden Schulen zusammen, indem sie die ARS als Aufbauzweig (AZ) der ROS angliederte. Der Synergie-Effekt für die nunmehr gemeinsame ROSAz war beachtlich:

Beide Teil-Kollegien konnten ihre pädagogischen Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig mit ihren untschiedlichen Unterrichts-Stilen befruchten, die Schülerschaft verschmolz sehr rasch zu einer Einheit und schuf eine „corporate identity“ einer innerstädtischen Realschülerschaft mit Öffnung zu Hauptschülern, ausländischen und ausgesiedelten Mitschülern, die einen erheblichen Prozentsatz ausmachen, die Raumsituation war schlagartig deutlich entspannt: es standen mit den zwei Schulgebäuden genügend Klassenräume und die doppelte Anzahl von Fachräumen.