Im Netzwerk einiger Siegener Schulen haben sich die RealschülerInnen der ROS auf den Weg gemacht, Schule mit Courage und Schule ohne Rassismus zu werden. Während einer feierlichen Auszeichnung des Löhrtorgymnasiums gaben sie ihren Antrag ab, indem sie sich verpflichteten,
- sich dafür einzusetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe einer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
- wenn an der eigenen Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wenden sie sich dagegen und setzen sich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig einander zu achten.
- sich dafür einzusetzen, dass an der eigenen Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.
Dieser Verpflichtung kamen schon am selbigen Tag einige SchülerInnen während des „Siegener GEHDENKENs“ nach, als sie gegen die Veranstaltung der rechten Szene demonstrierten.
So titelt die WR: „Diese Schule hat eine Auszeichnung verdient!“
Mit diesem Lob versehen, wollen wir auch in unserem Schulalltag Courage zeigen
und weiter daran arbeiten, diese Auszeichnung zu erhalten! |